Vorsorge, Vollmacht, Patientenverfügung

Vorsorgevollmacht: Vertrauenssache

Möchten Sie vorsorgen für den Fall, dass Sie eines Tages nicht mehr in der Lage sind, sich selbst um Ihre Angelegenheiten zu kümmern?

Mit der Vorsorgevollmacht können Sie für den Fall altersbedingter Betreuungsbedürftigkeit, aber auch für die Hilfsbedürftigkeit aus anderen Gründen, z.B. im Krankheitsfall oder bei Abwesenheit vorsorgen.

Die Bevollmächtigung setzt unbedingtes Vertrauen des Vollmachtgebers/der Vollmachtgeberin in die Person des/der Bevollmächtigten voraus.

Ist die Vorsorgevollmacht rechtzeitig erteilt worden, erleichtert sie vieles, so müssen z.B. Rechtsgeschäfte, die der/die Bevollmächtigte vornimmt, auch bei Geschäftsunfähigkeit des Vollmachtsgebers nicht gerichtlich genehmigt werden.

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Patientenverfügung

Wollen Sie eine Festlegung über Ihre Einwilligung oder Verweigerung bei künftigen medizinischen Maßnahmen treffen? Die Patientenverfügung richtet sich an (i.d.R. unbekannte) Ärzte bzw. Betreuer und erteilt ihnen Weisungen für eine Behandlung oder den Abbruch einer Behandlung im Falle Ihrer Nichteinwilligungsfähigkeit.

Besteht keine Patientenverfügung, versucht man, den mutmaßlichen Willen des Patienten/der Patientin zu ermitteln.


Postmortale Vollmacht

Eine über den eigenen Tod hinaus geltende Vollmacht ist sinnvoll, wenn es beispielsweise darum geht, dass nach dem Tod eine Wohnung aufgelöst wird, ein Tier versorgt wird oder Sparbücher nach dem Tod nicht in falsche Hände kommen (Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall).

Sie ist der Testamentsvollstreckung dann vorzugswürdig, denn bis ein Testament eröffnet wird, kann einige Zeit verstreichen, und Testamentsvollstreckung besteht erst, wenn der Testamentsvollstrecker/die Testamentsvollstreckerin das Amt auch angenommen hat.

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie mich gern an.

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